Kontakt
Bosch Hausgeräte
Blitz- und Überspannung

Energie­effizient bauen und sanieren

Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)

Wer heute ein energie­effi­zientes Haus bauen oder ener­ge­tisch sanie­ren möchte, dem stehen unter­schied­liche Möglich­keiten zur Förde­rung offen. Bund, Länder, Kommunen und Energie­versorger fördern Haus­moder­ni­sierer mit attrak­tiven Darlehen und Zu­schüssen. Hier ist eine kompakte Übersicht über die Förder­mög­lich­keiten für energie­effiziente Maß­nahmen.

Haus und Sparschwein

Anpas­sungen in der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)

Das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Klima­schutz (BMWK) hat die Bundes­förderung für effiziente Gebäude zum 28.07.2022 angepasst:

  • Bei Sanierung, Neubau und Kauf wurden Kredit­höchst­beträge und Tilgungs­zuschüsse an­gepasst.

  • Die Kredit­förderung von Einzel­maß­nahmen bei der KfW wurde ein­gestellt. Die Zuschuss­förderung der Einzel­maß­nahmen beim BAFA bleibt bestehen.

  • Bei Sanierung entfällt die Förderung der Effizienz­haus-Stufe 100 und des indivi­duellen Sanierungs­fahrplans (iSFP-Bonus).

  • Die Förderung von gas­betriebenen Anlagen und den damit einher­gehenden Umfeld­maß­nahmen entfällt.

-> KfW: Bundesförderung für effiziente Gebäude (261)

-> Ein Zuschuss für die Sanierung von Wohn­gebäuden (461) kann nicht mehr beantragt werden.

-> Anträge, die bis zum 27.07.2022 gestellt wurden, sind von den Änderungen nicht betroffen.

BEG Neuerungen ab 15.08.2022

Das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die BEG Einzel­maßnahmen ange­passt, um im Bereich der Sanierung einen noch stärkeren Klima­schutz­effekt zu erreichen und die Abhängig­keit von russischem Gas und Öl zu verringern.

-> Neuerungen BEG ab 15.08.2022

(Stand 28.07.2022/ Quelle: KfW)

Effizienz­haus 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse

Kriterien für ein Effizienz­haus sind der gesamte Energie­bedarf und die Wärme­dämmung der Gebäude­hülle. Um ein energie­sparendes Gebäude bauen und einordnen zu können, orientiert man sich an der Effizienz­haus-Stufe. Die Zahl der Stufe gibt Auskunft darüber, wie effizient das Haus im Vergleich zu einem gewöhn­lichen Gebäude ist. Dieses Referenz­gebäude entspricht den Vorgaben des Gebäude­energie­gesetztes (GEG).

Das Effizienzhaus 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse benötigt nur 40 % der Energie im Vergleich zum Referenz­haus des GEG.

KfW-Information vom 27.04.2022

Förderungs­anträge für Effizienz­haus-Stufe 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse mög­lich

Im Rahmen der Neu­bau­förderung können ab sofort wieder Anträge für die Effizienz­haus-Stufe 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse gestellt werden. Voraus­gesetzt wird hierfür ist das Qualitäts­siegel "Nach­haltiges Gebäude".

Bereits seit Mitte 2021 ist das Qualitäts­siegel für nach­haltige Gebäude optionaler Teil der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG). Jetzt wird es verpflichtend, um eine Neu­bau­förderung bean­tragen zu können. Damit wird ein wichtiges Signal für die Neu­ausrichtung auf nach­haltiges Bauen gesetzt.

Aktuell sind die Förderungen für die Effizienz­haus-Stufen 40 mit Erneuer­bare-Energien-Klasse und 40 Plus aus­geschöpft.

Bitte stellen Sie hierfür keine neuen Anträge. Bereits zugesagte Anträge sind davon nicht betroffen.

Hier finden Sie entsprechende Informationen.

Quelle: KfW (Stand 27.04.2022)

Wie wird nach­haltiges Bauen gefördert?

Mit der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die Bundes­regierung das Engagement für nach­haltiges Bauen nun auch finanziell. Die Förder­konditionen der BEG sowie Fragen zur Antrag­stellung und zum Bewilligungs­verfahren können hier abgerufen werden:

Bundes­förderung für energie­effiziente Gebäude / KfW

Bundes­ministerium zum Thema "Nach­haltiges Bauen"

Für ein Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse steht eine Förderung (Kredit mit Tilgungs­zuschuss) bereit.

150.000 Euro je Wohn­einheit beträgt der max Kredit­betrag für die Effizienz­haus-Stufe 40 mit Nach­haltigkeits-Klasse. Davon erhalten Sie max. 18.750 Euro (12,5 %) als Tilgungs­zuschuss.


Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude QNG

Das "Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude" (QNG) ist ein staatliches Güte­siegel des Bundes­ministe­riums für Wohnen, Stadt­entwicklung und Bau­wesen für Gebäude. Es wird durch akkredi­tierte Zertifi­zierungs­stellen vergeben. Das QNG stellt die Erfüllung von Anforde­rungen an die ökolo­gische, sozio­kulturelle und öko­nomische Qualität von Gebäuden sowie an die Qualität der Planungs- und Bau­prozesse sicher.

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

Informations­portal "Nachhaltiges Bauen"

Broschüre vom Bundes­ministerium zum Thema "Qualitäts­siegel"


Welche Maß­nahmen werden gefördert?

Hier sehen Sie einige Beispiele, welche Maßnahmen durch die unterschiedlichen Programme gefördert werden können.

  • Dämmung der Fassade und Sonnenschutz

  • Dachdämmung

  • Dämmung der obersten Geschossdecke

  • Erneuerung der Fenster und Sonnenschutz

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage

  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage

  • Einbau von „Efficiency Smart Home“-Systemen

  • Einbau einer Solarthermie-Anlage


Welche Förderprogramme stehen zur Verfügung?

BAFA-Förderprogramm: BEG - Bundesförderung für effiziente Gebäude - Sanierung Wohngebäude

Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) - Sanierung Wohn­gebäude

  • Gefördert werden Einzel­maßnahmen an Bestands­gebäuden, die zur Erhöhung der Energie­effizienz des Gebäudes an der Gebäude­hülle, wie beispiels­weise Fenster oder Türen sowie Dämmung der Außen­wände oder des Daches, beitragen.
  • Gefördert wird der Einbau von Anlagen­technik in Bestands­gebäuden zur Erhöhung der Energie­effizienz des Gebäudes, wie beispiels­weise einer energie­effizienten raum­luft­technischen Anlage.
  • Gefördert werden der Einbau von effizienten Wärme­erzeugern, von Anlagen zur Heizungs­unterstützung und der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärme­netz, das erneuerbare Energien für die Wärme­erzeugung mit einem Anteil von mind. 25 % einbindet.
  • Gefördert werden sämtliche Maß­nahmen zur Opti­mierung des Heizungs­verteil­systems in Bestands­gebäuden, mit denen die Energie­effizienz des Systems erhöht wird, wie beispiels­weise der hydraulische Abgleich oder der Austausch der Heizungs­pumpe.
  • Gefördert werden energetische Fach­planungs- und Bau­begleitungs­leistungen im Zusammen­hang mit der Umset­zung von geförderten Maß­nahmen im Sinne dieses Förder­programms.

Hier geht es zur Bundesförderung für effiziente Gebäude im Bereich Sanierung Wohngebäude auf der Seite des BAFA

KfW-Programm Wohngebäude – Kredit (261)

Wohngebäude – Kredit

Auch wenn Sie mit Ihrem Sanierungsvorhaben keine Effizienz­haus-Stufe anstreben, können trotzdem bestimmte Einzel­maßnahmen gefördert werden –inklusive Baunebenkosten und Wiederherstellungskosten.

Hier geht es zum Programm Wohngebäude - Kredit auf der Seite der KfW

KfW-Programm Erneuerbare Energien - Standard (270)

Förderkredit für Strom und Wärme

  • Für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, für Netze und Speicher
  • Für Photovoltaik, Wasser, Wind, Biogas und vieles mehr
  • Für Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Hier geht es zum Förderprodukt Erneuerbare Energien - Kredit auf der Seite der KfW

KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle (433)

Zuschuss für inno­vative Energie­gewinnung

  • Zuschuss bis zu 34.300 Euro je Brennstoffzelle
  • Für den Einbau in neue oder bestehende Gebäude
  • Für Wohn- und Nichtwohngebäude

Hier geht es zum Förderprodukt Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffszelle - Kredit auf der Seite der KfW

Steuerliche Förderung gemäß Einkommensteuergesetz (EStG)

Handwerker­rechnungen steuer­lich absetzen

Alternativ können seit dem 01.01.2020 bis zu 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen für energie­effiziente Sanierungs­maßnahmen bei der Einkommensteuer in Abzug gebracht werden. Verteilt auf 3 Jahre werden so Einzel– oder Komplett­sanierungen finanziell gefördert. Diese Regelung gilt bis 2030.

Voraussetzung: Haus oder Wohnung sind älter als zehn Jahre und der Wohnraum wird selbst genutzt.

Bisheriger Steuervorteil einer selbstgenutzten Wohnung

Bei selbst genutzten Immobilien konnten Handwerkerleistungen bisher lediglich im Rahmen des § 35 a Abs. 3 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Damit konnten 20 % der Kosten für Handwerkerleistungen (ohne Materialkosten), max 6.000 € im Jahr abgesetzt und max. 1.200 € Einkommensteuer gespart werden.

Wie sieht der Steuerbonus rechnerisch aus?

Mit der neuen Steuervergünstigung soll ein weiterer Anreiz für energetische Sanierungsmaßnahmen von selbstgenutztem Wohnraum geschaffen werden.

Durch die neue Möglichkeit ermäßigt sich die Einkommensteuer in dem Jahr, in dem die begünstigte Maßnahme saniert wurde (sowie auch im darauffolgenden Jahr), um je 7 % der Aufwendungen (max. um je 7.000 €). Im dritten Jahr um 6 % (max. 6.000 €).

Insgesamt beträgt der Steuerbonus dadurch max. 20 % der Aufwendungen (max. 40.000 €). Die begünstigten Kosten sind auf 200.000 € begrenzt. Entgegen der Regelung nach § 35 a EStG werden hier Materialkosten begünstigt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems mgk GmbH